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Vortrag von Fred de Vries vom DV-Point Datteln am 13.8.2009 De Vries ist der Meinung, dass es für AVCHD noch zu früh ist.. Kein Rechner schafft es, das AVCHD_Material in Echtzeit zu bearbeiten. Die Clips müssen in HD gewandelt werden, um eine flüssige Bearbeitung zu ermöglichen. Eine Stunde AVCHD in HD zu konvertieren dauert etwa 10-15 Stunden. Das liegt an der großen Datenmenge, die AVCHD beinhaltet. DV→SD (Standard) 720x576 HDV→ 1440x1080 Gops 13 (Groups of Picture) HDV (ConsumerHigh-Definition Digital Video) ist ein von Canon, Sharp, Sony und JVC entwickeltes Format
AVCHD→1920x1080 Gops 20 pro Stunde 4 GB AVCHD ist ein von Panasonic und Sony entwickeltes High Definition-Format für digitale Camcorder, das mittels MPEG-4-AVC/H.264-Kodierung die Aufzeichnung von 1080i- und 720p-Signalen auf den kleinen 8cm-DVDs erlaubt. Als Speichermedium sind desweiteren Festplatten und SD-Speicherkarten vorgesehen. Auf eine DVD passen bei mittlerer Komprimierung rund 20 Minuten Material. Die maximale Datenrate
AVCHD benutzt ein skalierbares Kompressionsverfahren (MPEG-4) mit unterschiedlicher Verarbeitungstiefe und sieht eine interne Bildstruktur mit einer Group of Pictures von bis zu 15 Bildern (Frames) vor. Die Farbabtastung erfolgt in AVCHD mit 8 bit, 4:2:0. Die Videosignale werden im MPEG-4-Datenkompressionsstandard aufgezeichnet, um diese dann in einen MPEG-2-Transport-Datenstrom zu übertragen (m2ts). Das Abspielen erfolgt mit einer Datenrate von zum Beispiel 6, 9, 13, 18 oder 24 Megabit/s (zuzüglich Ton und Metadaten).
Beim Umwandeln von AVCHD in HD entsteht kein sichtbarer Verlust!!!!!!!!!! Für die Umwandlung gibt es von Canopus einen sehr schnellen kostenlosen Converter zum Download.
Was ist besser Plasma oder LCD? Plasmafernseher sollen bei alten Analogfilmen die bessere Qualität liefern. Die neuesten Modelle von LCD oder LED sind Spitze. Neue LED_Technologie ermöglicht eine schärfere Darstellung und helleres Bild bei Flachbildschirmfernsehern. Die Optimierung der Anzeige wird durch die Verwendung von Leuchtdioden erreicht. Experten zufolge verbindet dieser Schritt die Vorteile von LCD- und Plasma-TVs, was zu einer Auflösung der gegenwärtigen Fronten bei Anhängern von Flachbildfernsehern führen könnte.Mehr Farben, weniger Strom Hiermit wird auch der Nachteil aller Flüssigkristallfernseher wett gemacht. Denn die Anzeige von Schwarz als dunkles Grau und die Darstellung weniger Farben galt als Negativkriterium beim Kauf eines LCD- oder Plasma-Bildschirms. Konkret sieht die Lösung so aus: Statt der bisher verwendeten Leuchtstoffröhren werden nun stromsparende Leuchtdioden eingesetzt, die neben einer kontrast- und farbreichen Darstellung auch einen niedrigeren Stromverbrauch bieten sollen. Entsprechende Geräte werden im Herbst auf den europäischen Markt kommen Welche Schnittsoftware wird FÜR AVCHD empfohlen? Für Anfänger: Pinnacle Studio Plus UND Ultimate, Magix Video de Luxe (Stürzt allerdings oft ab) Vegas Light Für Ambitionierte: Neo von Canopus; MediaStudio (Wird aber nicht weiterentwickelt) Für Profis: AVID – sehr schwierig. Arbeitet hauptsächlich mit Shortcuts. Edius von Canopus. (Läuft mit XP und Windows7 besser als mit Vista. Final Cut von Apple. Camcorder: de Vries empfiehlt Camcorder mit Mini-DV Band. Das Band ist billig und unempfindlich. (Canon HV30 oder 40; Sony HC7 oder HC9). Beim AVCHD-Recordermuß man die teuren Flashspeicher berücksichtigen. 8 GB in Klasse6 kosten ca. 90 €. Camcorder mit Festplatte sind stoßempfindlich. Ausgabe auf Medium: Der fertige Film wird auf BlueRay gebrannt, auf Band zurückgespielt oder auf einer Multimediafestplatte gespeichert. Multimediafestplatten DVICO ca. 300 € + FP und als günstigere Alternative „Westerndigital Multimedia“ ca 10 € +externe Festplatte. Um die volle Qualität am Fernseher wiederzugeben, ist ein Flachbildschirm mit der entsprechenden Auflösung und HDMI_Anschlüssen Voraussetzung. In Kürze werden wir für den Club einen LCD-Fernseher anschaffen. Auch Blu-ray-Spieler unterstützten (AVCHD) Format in der Regel. Dabei werden nicht nur selbsterstellte Blu-ray Disks (BD-R/RE), sondern auch Filme auf DVD-Rohlingen akzeptiert, die sogenannte Mini Blu-ray oder auch AVCHD-Disc. Die Daten sind im Universal Disk Format (UDF) Version 2.5 oder höher auf den Discs gespeichert. Dies kann zu Leseproblemen auf PCs führen, da erst ein entsprechender UDF-Treiber installiert werden muss, bevor die Disks lesbar sind (gilt z.Z. für WinXP und Linux). Entsprechende Produkte können mit einem lizenzierten Logo versehen werden. Die Sony Playstation 3 ist (ab Firmware-Version 1.9) in der Lage, AVCHD Videos von einem Memory Stick oder einer externen Festplatte abzuspielen, wobei durch die fehlende Unterstützung des NTFS Dateisystems die Größe der AVCHD Dateien auf 4 GB begrenzt ist. Fazit und meine persönliche Meinung: AVCHD ist sicherlich ein Schritt nach vorn. Die Aufnahme erfolgt in FullHD. Schwierig wird es bei der Bearbeitung. Software und Rechner können das Material (noch)nicht in Echtzeit bearbeiten. Das Material muß in HD gewandelt werden, um eine flüssige Bearbeitung zu ermöglichen. Darum biete es sich a, einen HD_Camcorder zu kaufen, dessen Material problemlos auf der Timeline bearbeitet werden kann. Beachtet werden muß, dass grundsätzlich bei „HD“ große Datenmengen anfallen. Eine Stunde in HD sind ca. 45 GB. Daher wird der Film auf BlueRay gebrannt bez. auf einer großen Multimediafestplatte archiviert. Wer die lange Umwandlungsdauer nicht scheut, kann zu einem AVCHD-Camcorder greifen, da das die Zukunft ist und die neuen Modelle viel Technik bieten. (Lowlight und OIS-optischer Bildstabilisator, sowie geringes Gewicht und hohe Auflösung bei Fotoaufnahmen.) Bernd Windelschmidt Schriftführer Dienstag, 18. August 2009
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